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Wie füllen wir dieses weiße Blatt, diese Leerstellen in unserer direkten Nachbarschaft? Das waren die Fragen, die sich der Mannheimer Stadtgesellschaft nach dem Abzug der US-Garnison und der Aufgabe der von ihr genutzten Kasernenflächen stellten; schließlich waren diese Teile über 65 Jahre quasi aus dem Stadtplan herausgelöst. 

Eckpunkte der Veränderung

Im Rahmen eines breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozesses wurden zahlreiche Vorschläge entwickelt, wie die Konversion, also die Umwandlung der militärischen Flächen, in Mannheim aussehen könnte. Aus den dokumentierten „1000 Ideen für eine Stadt, die sich neu baut wurden bürgerschaftliche und städteplanerische Eckpunkte festgelegt – und damit genau die Ziele, die der Entwicklung auf allen von der MWSP gesteuerten Konversionsflächen zugrunde liegen: 
Mannheim soll durch die Konversion grüner werden, die entstehenden Wohn-, Arbeits- und Freizeiträume sollen attraktiv, aber vor allem qualitativ herausragend sein. Aus den Ideen der Bürger*innen wurden zahlreiche Projekte aufgegriffen – wie zum Beispiel den Bau alternativer Wohnformen, der in allen Wohnquartieren Raum findet, oder eine Bundesgartenschau als Turbo für diese Entwicklung zu nutzen.

Jahrhundertchance Konversion

Aufgabe der für den Zweck der Konversion gegründeten MWSP ist es, in diesem komplexen Prozess die Interessen der Investoren, der Stadt Mannheim und ihrer Bürger*innen zu bündeln.  

Die Nachricht vom Abzug der Amerikaner war für Mannheim keine Freudenbotschaft. Dennoch hat die Stadtgesellschaft die einmalige Chance ergriffen, auf den frei gewordenen Flächen etwas Besonderes zu schaffen.  

Übersicht der Konversionsflächen in Mannheim:

Unsere Konversionszahlen