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Wie füllen wir dieses weiße Blatt, diese Leerstellen in unserer direkten Nachbarschaft? Das waren die Fragen, die sich der Mannheimer Stadtgesellschaft nach dem Abzug der US-Garnison und der Aufgabe der von ihr genutzten Kasernenflächen stellten; schließlich waren diese Teile über 65 Jahre quasi aus dem Stadtplan herausgelöst. 

Eckpunkte der Veränderung

Im Rahmen eines breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozesses wurden zahlreiche Vorschläge entwickelt, wie die Konversion, also die Umwandlung der militärischen Flächen, in Mannheim aussehen könnte. Aus den dokumentierten „1000 Ideen für eine Stadt, die sich neu baut wurden bürgerschaftliche und städteplanerische Eckpunkte festgelegt – und damit genau die Ziele, die der Entwicklung auf allen von der MWSP gesteuerten Konversionsflächen zugrunde liegen: 
Mannheim soll durch die Konversion grüner werden, die entstehenden Wohn-, Arbeits- und Freizeiträume sollen attraktiv, aber vor allem qualitativ herausragend sein. Aus den Ideen der Bürger*innen wurden zahlreiche Projekte aufgegriffen – wie zum Beispiel den Bau alternativer Wohnformen, der in allen Wohnquartieren Raum findet, oder eine Bundesgartenschau als Turbo für diese Entwicklung zu nutzen.

Jahrhundertchance Konversion

Aufgabe der für den Zweck der Konversion gegründeten MWSP ist es, in diesem komplexen Prozess die Interessen der Investoren, der Stadt Mannheim und ihrer Bürger*innen zu bündeln.  

Die Nachricht vom Abzug der Amerikaner war für Mannheim keine Freudenbotschaft. Dennoch hat die Stadtgesellschaft die einmalige Chance ergriffen, auf den frei gewordenen Flächen etwas Besonderes zu schaffen.  

Übersicht der Konversionsflächen in Mannheim:

FRANKLIN 

Das ehemalige Benjamin-Franklin-Village im Norden Käfertals wächst zu einem lebendigen Quartier für 10.000 Menschen heran. Die aktuell größte Konversionsfläche ist der neueste von nun 38 Stadtteilen in Mannheim.  

TAYLOR

Das Gewerbegebiet mit Freizeitfaktor: Der 10 Hektar große TAYLOR PARK bietet den angrenzenden Stadtteilen und perspektivisch 2.200 Beschäftigten vor Ort einen naturnahen Ausgleich. Es schließt eine wichtige Lücke im Grünzug Nordost.  

TURLEY 

Die erste Konversionsfläche der MWSP. Durch das historische Ensemble der ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Kaserne ein identitätsstiftendes Quartier mitten in der Stadt. Hier werden 1.700 Mannheimer*innen leben und 650 Menschen arbeiten.   

SPINELLI 

Wohnen am Park: Auf SPINELLI im Osten Mannheims entwickelt die MWSP ein nachhaltiges Quartier, das direkt am Gelände der BUGA23 gelegen ist. Die naturnahe Fläche ist elementarer Teil im Grünzug Nordost. 

STEM

Für das Gelände mit historischer Tankstellenanlage und ehemaliger Straßenmeisterei aus der Pionierzeit des Autobahnbaus liegen die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vor. Die Möglichkeiten der Entwicklung werden aktuell sondiert.

COLEMAN 

Noch wird die Fläche vom US-Militär genutzt. Wenn Coleman aufgegeben wird, stehen hier neben einem nachhaltigen Gewerbemix die Entwicklung von Naturräumen zur Naherholung im Zentrum. 

RHEINAU-KASERNE

Aufgrund ihrer Insellage zwischen Bahntrassen und der Autobahn A6, eingebettet in das umliegende Landschaftsschutzgebiet, sind für die künftige Nutzung Renaturierungs– und Ausgleichsflächen für Natur und Landschaft geplant. 

HAMMONDS

Entwickelt und vermarktet von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), ist auf der ehemaligen Kasernenfläche am Rande von Seckenheim ein Wohnquartier für insgesamt 900 Menschen vorgesehen. 

Unsere Konversionszahlen